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06. Dezember 2003, 14:32 Uhr, Dominik

Der König

Und er sprach „Bringt mir meine Krone!“ und sie wurde gebracht.
Dann verlangte er „Ich will mein Zepter!“ und er erhielt es.
Dann befahl er „Man reiche mir meinen Samtmantel!“ und es geschah.
Dann sagte er „Und nun will ich einen Freund!“
Aber es erschien niemand.

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06. Dezember 2003, 14:30 Uhr, Dominik

Ich hab geträumt

Du wohnst im Steinigen (oder Steinegg- oder Steinlichen, jedenfalls etwas mit Stein) Haus, und ich komme Dich besuchen. Das ist schon alles.
Aber das Haus ist mir noch recht gut in Erinnerung.
Es steht nicht wirklich auf dem Land, aber auch nicht in der Stadt. Ein Agglo-Haus eher. Und es besitzt einen recht grossen Garten, der allerdings, da es Winter ist, ein braunes Gesicht zeigt. Aber es ist zu erkennen, dass ihn im Frühling keine Blumen zieren, sondern dass er einfach eine grosse Rasenfläche ist, allenfalls mit Gänseblümchen und Löwenzahn bewachsen. Aber eben, im Moment ist er von einer dünnen Schneeschicht bedeckt.
In den Garten und damit zur Haustür bin ich von der anderen Seite gekommen, also an der von mir aus gesehen linken Seite des Hauses vorbei, wohl über einen Weg.
Das Haus selber ist alt, und es besitzt diese gewisse Schiefe, die allen alten Häusern zu eigen ist. Es ist kein rechter Winkel zu sehen. Ausserdem ist es zweistöckig, doch Du bewohnst nur den unteren Stock, und eine Treppe kann ich, weder in Deiner Wohnung noch ausserhalb, nirgends ausmachen.
Vor Deiner Wohnung, zum Garten hin, stellt das Haus eine Laube zur Schau, nicht erhöht, sondern einfach nur überdacht, und von bogenförmigen Säulen getragen.
Ich stehe in der Laube und blicke durch eines der vielen alten Fenster in Deine Wohnung. Sie ist sehr offen gebaut, so etwas wie Wände sind selten. Links von mir sehe ich ein Wohnzimmer, Parkettboden mit zum Teil schon erweiterten Rissen, eine Matratze am Boden statt einer Couch. Und eben Fenster auf den Garten und nach der von mir aus gesehen linken Seite des Hauses.
Etwas weiter rechts, in der Mitte der Wohnung, dann eine Art Hausflur, der zur Türe führt, vor der ich jetzt stehe. Er ist bis auf ein kleines rundes Tischchen leer, auch hier Parkettboden. Am Ende dieses Flures führt eine Türe in Dein Schlafzimmer, in dem ich Dich auf dem Bett liegen sehe. Links ist das Wohnzimmer und rechts die Küche.
Die Küche besitzt, genau wie das Wohnzimmer, eigentlich keine Wand zum Flur, ist aber trotzdem irgendwie abgetrennt und besitzt Fenster zur Laube und nach rechts. Auch die Küche ist alt. An den Boden kann ich mich nicht erinnern, allerdings handelt es sich nicht um Parkett. Eher eine Art Stein. Eingerichtet ist die Küche mit einer Spüle, einem Elektroherd und einem rechteckigen Tisch mit zwei Stühlen.
Dein Schlafzimmer, das letzte Zimmer in dieser Wohnung, besitzt nur Fenster nach rechts, also anschliessend an die Fenster der Küche. Über die Einrichtung bin ich mir nicht ganz im klaren. Ein Bett sicher, Du liegst ja noch darin, ob ein Tisch kann ich nicht sagen, und wenn ich es mit Deinem jetzigen Zimmer vergleiche, fehlt wohl auch ein Bücherregal.
Mir fällt erst jetzt auf, dass es überhaupt keine Bücher gibt in dieser Wohnung.
Ich klopfe an die Fenster der Haustür, Du siehst und stehst auf und öffnest mir. Und dann essen wir zusammen Frühstück.

Das ist, wie gesagt, alles, aber erinnern kann ich mich noch gut an Dein Haus.

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